Nähstube - Tagesstruktur für Migrantinnen
Die Nähstube steht allen Migrantinnen offen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Bevorzugt werden Frauen mit kleinen Kindern und Frauen mit psychischen und psychosozialen Problemen. Die Teilnahme in der Nähstube unterstützt ihre Tagesplanung und -struktur und sie sind eingebettet in eine Gruppe.
Die Frauen lernen mit der Nähmaschine umzugehen (auch Overlock), einfache Muster zu zeichnen und sie haben Materialkunde.
In erster Linie nähen und flicken sie für sich und ihre Familien. Doch sie nehmen auch einfache Aufträge an. Im SAH Laden "Werkstoff" werden einzelne Produkte verkauft. Das so eingenommene Geld wird für neue Materialkäufe eingesetzt.
Auftragsarbeiten sowie die Produktion für den Laden stärken das Selbstwertgefühl der Frauen und sie werden über Arbeit und Verkaufsartikel positiv wahrgenommen. Das fördert zusätzlich ihre Integration in die Schweizerische Gesellschaft.
Kinderbetreuung
Die Kinder der Teilnehmerinnen werden in der Kinderbetreuung, welche für die Integrationskurse eingerichtet worden ist, betreut. Sie lernen dort Deutsch und stärken ihre Sozialkompetenz. Somit können ihre Chancen für einen guten Eintritt in den Kindergarten gesteigert werden.